Konische Einsätze, die Sitzstangen in eine Falle für Vogelmilben (Dermanyssus gallinae) verwandeln. Für Sitzstangen mit 8 mm Innendurchmesser (10 mm Außendurchmesser).
GEBRAUCHSANWEISUNG: Die Kegel vollständig in beide Enden der Sitzstangen im Käfig einsetzen.
Der Befall mit blutsaugenden Milben (Dermanyssus gallinae oder Rote Vogelmilbe) ist in der Ziervogelzucht eine Parasitose mit oft verheerenden Folgen. Neben dem direkten Schaden durch den Blutentzug (Anämie der Vögel) verursachen die Milben erhebliche Entzündungsreaktionen. Auslöser ist der Speichel, den sie injizieren, um die Blutgerinnung an der Einstichstelle zu verhindern. Zudem ist nicht zu unterschätzen, dass Milben andere Infektionskrankheiten übertragen können, die im Bestand eventuell vorhanden sind. Verschärft wird das Problem durch die immer häufiger gemeldeten Resistenzen dieser Parasiten gegen gängige Akarizide – Mittel, die außerdem eine Resttoxizität für Tiere oder Züchter aufweisen können.
Aus diesen Gründen haben wir eine mechanische Sitzstangenfalle für blutsaugende Vogelmilben entwickelt: PREDATOR.
Das Produkt besteht aus zwei konischen Einsätzen, die an beiden Enden aller Sitzstangen im Käfig bzw. in der Voliere eingesetzt werden. So wird die Sitzstange zu einer mechanischen Falle, in die die Milben hinein-, aber nicht wieder herausgelangen. Das Funktionsprinzip beruht auf der Lebensweise der Parasiten: Nachts suchen sie die Vögel auf, um sich von deren Blut zu ernähren; tagsüber verlassen sie das Tier und ziehen sich in dunkle Ritzen und Verstecke zurück, um in den folgenden Nächten erneut Blut zu saugen. Die konischen Einsätze haben einen schrägen Rand, der den Milben das Hinaufklettern erleichtert, und eine Eintrittsöffnung, die gerade groß genug ist, um die erwachsenen Dermanyssus-Weibchen (die größer als die Männchen sind) hindurchzulassen. Außerdem sind die Einsätze durchsichtig: Wollen die in der Röhre gefangenen Milben nachts – angelockt vom schwachen nächtlichen Restlicht – wieder nach außen, um sich erneut zu ernähren, wandern sie zum äußeren Rand des Kegels, seitlich der kleinen Eintrittsöffnung, und bleiben gefangen. Die so gefangenen Parasiten trocknen schließlich aus und sterben ab.
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